Wie kann mich das SAPV-Team als behandelnden Arzt unterstützen?

Wir ergänzen Sie als Haus-, Fach- oder Klinikarzt immer dann, wenn die Versorgung besonders aufwändig wird. Dies kann auch der Fall sein, wenn der Patient auf Wunsch einen (erneuten) Klinikaufenthalt ablehnt.

Damit wir als SAPV-Team tätig werden können, benötigen wir eine Verordnung der SAPV-Leistung mit dem Muster 63. Dieses Muster finden Sie weiter unten im Downloadbereich. Dort auch hinterlegt ist eine Ausfüllhilfe. Gerne unterstützen wir Sie bereits an dieser Stelle und senden Ihnen einen Ausfüllvorschlag zu.

Für die Verordnung selbst erhalten Sie eine Pauschale (Erstverordnung Kostenpauschale 01425, Folgeverordnung Kostenpauschale 01426). Für die SAPV können Sie einen beliebigen Zeitraum wählen (Ausnahme Klinikärzte: maximal 7 Tage), in der Regel sollte dieser mindestens 4 Wochen betragen. Die Notwendigkeit einer SAPV-Versorgung wird durch den MDK geprüft.

Im Mittelpunkt stehen immer die Bedürfnisse der Erkrankten.

  • Wir ergänzen Ihre Betreuung in besonders zeitintensiven Krankheitsphasen und Krisen
  • Wir übernehmen nach Absprache mit Ihnen die Behandlung von belastenden und schwer einstellbaren Symptomen, die eine engmaschige Therapieanpassung erfordern
  • Wir führen entlastende Punktionen (z.B. Pleuraergüsse, Aszites) in häuslicher Umgebung durch
  • Wir können durch den Einsatz von Medikamentenpumpen unmittelbar eine kontinuierliche parenterale Gabe von Medikamenten sicherstellen
  • Wir unterstützen Patienten und Angehörige bei der Krankheitsbewältigung und Gestaltung der letzten Lebenszeit
  • Wir können alle palliativmedizinisch relevanten Medikamente, Hilfsmittel und Physiotherapie verordnen
  • Wir bieten Ihnen eine zweite Meinung gerade bei Fragen der Therapiezielklärung
  • Wir entlasten Sie zeitlich durch eine 24-Stunden Rufbereitschaft

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